- Die Deko
- Fleißige Köche
Ich liebe es für ein paar Tage jeglichen Stress zu vermeiden, um dann ein paar Stunden richtigem Stress ausgesetzt zu sein. Das muss ich nicht einmal planen, das übernimmt mein Unterbewusstsein für mich, das faule Stück. So wird das Zahlen der ersten Wohnheimrate auf den letztmöglichen Termin kurz vor der Abreise verschoben, um dann verwirrende E-Mails mit verwirrten Bankangestellten und Wohnheim-Managern auszutauschen. Für das Gepäck habe ich mir dann auch noch einmal eine ganze Stunde genommen, denn durch das Vergessen wichtiger Sachen wird einem deren Wert auch erst richtig bewusst (Das ist auch der Grund, warum es hier vorerst keine Bilder gibt, mir fehlt ein Verbindungskabel für die Kamera).
Doch damit hatte sich der stressige Teil schon erledigt. Im RE7 von Münster nach Köln durfte ich mich zwei Stunden zwischen den üblichen Familiendramen und Kegelfahrten, die sich anscheinend gesetzmäßig auf jeder Fahrt in einem Regionalexpress abspielen müssen, an der Industrieromantik des Ruhrgebiets ergötzen. In Köln angekommen verbrachte ich dann einen wundervollen Abend mit noch wundervolleren Menschen. Dazu gehörten ein nahezu perfektes Dinner (Die tolle Deko aus Spaghetti überstand das Essen leider nicht, deswegen nur 9 von 10 Punkten) und unaufmerksame Cocktails von einer leckeren Bedienung im Rendezvous. Nach einem nahezu erholsamen Schlaf wiederholte ich die Übung noch einmal im ICE und sollte dann auch erst in Brüssel wieder aufwachen.


Jan! Ich freue mich gerade sehr, dass du meine Tischdeko so hoch lobst:) Dann war es die Mühe ja wert!!