Going to hell

Eigentlich wollte ich heute etwas über den Gig der School of Seven Bells schreiben, der heute im Cargo stattfand. Irgendetwas über tolle Atmosphäre, Klangwände und die Anziehungskraft von Frauen, deren Hände die Tasten eines Korg-Keyboards herunterdrücken. Das hätte wahrscheinlich auch alles den Tatsachen entsprochen, doch einem schlechten Magen wollte ich nicht auch noch ein schlechtes Gewissen hinzufügen. Denn anstatt meinen Kopf in der wohligen Nähe eines Pints langsam in Richtung Bühnenbeleuchtung zu heben, musste ich ihn heute, um Schlimmeres zu vermeiden, über dem Klo platzieren. Vielleicht war das Schicksal.

Vielleicht lag es auch daran, dass ich heute in der Vorlesung nicht applaudiert habe. Da mein Professor eine halbe Stunde zu spät kam, nutzte eine Kommilitonin die Gelegenheit, um etwa zehn Minuten darüber zu referieren, dass es von höchster Bedeutung sei, Jesus in sein Herz zu lassen. Im Nachhinein hatte sie vielleicht recht.

Gott, falls du diese Seite in deinem Blogroll hast: In Zukunft keine Blasphemie, dafür dann wieder Konzerte. Okay? Zumindest Slayer.

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