In der Nacht zum Dienstag hatte ich dann noch ein paar Stunden Zeit, um die Präsentation meines Projekts am nächsten Tag vorzubereiten. Am nächsten Morgen stellte ich mir früh den Wecker und übte das Ganze noch einmal vor Johanna ein. Sie fand es okay und ich hatte später den Eindruck, dass mein Supervisor da nicht anders dachte. Am Nachmittag galt es dann noch, die Funktionalität meines Projekt zu demonstrieren, was erstaunlicherweise ganz gut lief. Am Schluss stellte mir mein Supervisor noch ein paar Fragen zum Projekt, die ich eigentlich alle mühelos beantworten konnte. Dann hatte ich es hinter mir und akdademisch war damit für mich das Jahr an der LSBU zu Ende. Das Projekt hat mir großen Spaß gemacht, ich habe Einiges gelernt und nun evtl. eine Idee, was ich später einmal machen möchte. In zwei Wochen sollen die Noten voraussichtlich verschickt werden und Ende Juli bekomme ich dann mein Zeugnis übergeben. Den Party-Marathon, den ich ab diesem Zeitpunkt bis zu meiner Abreise eigentlich einleiten wollte, konnte ich so leider nicht starten, da ich traditionell die Planung meiner Abreise auf den allerletzten Moment verschoben hatte. Immerhin blieb noch Zeit, mit ein paar Freunden ein paar letzte Bierchen zu trinken, auch wenn ich auf Grund meiner Unorganisiertheit nicht allen Leuten so Auf Wiedersehen sagten konnte, wie ich mir das gewünscht hätte. Einen großen Teil meiner Klamotten verschickte ich mit einem Kurierdienst. Dabei vergaß ich natürlich die Absenderadresse auf dem Paket anzubringen. Zum Glück ließ sich das Versehen nach einem Anruf klären. Beim Packen am Freitag bemerkte Giovanni, dass die Gebühren bei Ryanair pro Kilo und nicht pro 15 Kilo anfallen, so dass ich in aller Hektik noch die ganzen Bücher, die ich mir in London gekauft hatte, bei ihm unterbrachte, wofür ich sehr dankbar bin.
Viva
Veröffentlicht Juni 15, 2009 Leben , Reise , Uni Hinterlasse einen KommentarTags: Final Year Project, Organisation, Viva
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